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Nag Hammadi: Zum wahren Licht

12/06/2017

Roter Himmel und PyramidenGut und Böse sind niemals eindeutig zu definieren. Nach den in Nag Hammadi gefundenen 2000 Jahre alten Schriften besagt das gnostische „Prinzip der Individualität“, dass Gut immer nur das ist, was einem Individuum als gut erscheint. Und Böse, was einem Individuum als böse erscheint. Insofern kann niemals irgendetwas in dieser Welt absolut gut sein. Jeder Mensch hat eine andere Wahrnehmung, daher sind die vielen kleinen und großen Konflikte unter den Menschen und in der Welt lediglich Folgen von unterschiedlichen Wahrnehmungen (= Realitäten). Zu einem großen Teil sind die Glaubensmuster und Überzeugungen anderer für unser Empfinden der Realität verantwortlich, welche uns zu unterscheiden lassen glauben, was gut und was böse ist. Machen wir nicht oft die Meinung anderer zu unserer eigenen Realität?

Gnostik: Sich aus dem bewussten Schatten hin zum wahren Licht bewegen

Die globale Einteilung von Gut und Böse hat eine lange Tradition in der Welt. Schauen wir in die Geschichtsbücher, die immer von den jeweiligen Siegermächten geschrieben wurden oder lesen wir die täglichen Nachrichten, was wir ohnehin auf das Wesentliche beschränken sollten (wenn überhaupt), so kann man kaum einen Bericht ausmachen, der wirklich nur neutrale vorurteilsfreie Tatsachen beschreibt….

Quelle und weiter: Nag Hammadi: Zum wahren Licht

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Kategorien:2012Spirit/Gehvoran