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Allen Lesern ein frohes Osterfest

13/04/2017

ostara-280x300Ostern (Ostara-Fest) ist eines der Feste im germanischen Jahreskreis und leitet sich von der weiblichen Gottheit der Morgenröte und des strahlenden Lichtes Ostara ab. Es wird im Frühjahr während der Tag- und Nachtgleiche begangen und ist ein Fest der wiederauf-keimenden Fruchtbarkeit und Lebenskräfte der Natur. Unsere naturgläubigen Vorfahren verehrten, wie viele andere vor- und nichtchristliche Religionen auch, die licht-, leben- und wärmespendende Sonne als göttliche Instanz während der alljährlich wiederkehrenden Frühlingsfeste. Die Attribute der Ostara, die Birke und der Marienkäfer, vor allem aber das Ei und der Hase als Fruchtbarkeitssymbole, sind Bestandteil des Osterfestes. Das Feuer steht als Symbol für die Sonne als Grundvoraussetzung irdischen Lebens. Mit den Osterfeuern wurde im Frühjahr die Sonne begrüßt. Sie galten auch als Ritual zur Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums und der Ernte.

Die römisch-katholische Kirche entstellte das germanische Osterfest nicht nur sinngemäß, sondern auch in zeitlicher Hinsicht. Im Zuge der Christianisierung wurde das Sonnenfest der Germanen zu einem Mondfest umfunktioniert; Ostersonntag wurde infolgedessen fortan an demjenigen Sonntag festgelegt, welcher jeweils auf den ersten Vollmond nach der Frühlings-Tagund-nachtgleiche folgt. Statt wie in vorchristlicher Zeit die aufkeimende Fruchtbarkeit der Natur und Zunahme der Sonnenkraft zu verehren, mußte nun die Überwindung des Todes Jesu Christi mit der Auferstehung seiner selbst gewürdigt werden.

Quelle: Ostern

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