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Kommentare: Kurzinfos – Links – Leserhinweise

24/06/2016

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Kategorien:Allgemein
  1. tulacelinastonebridge
    24/06/2016 um 10:24

  2. tulacelinastonebridge
    24/06/2016 um 10:32

    Die Triebe des Ombú-Baums

    Es war einmal ein sehr kleines Dorf.
    So klein, dass es noch nicht einmal auf den großen Landkarten verzeichnet war.
    So klein, dass es nur einen winzigen Platz hatte und auf diesem einzigen Platz stand ein einziger Baum.
    Die Bewohner aber liebten ihr Dorf, sie liebten den Platz und seinen Baum: ein riesiger Ombú-Baum, der genau in der Mitte des Platzes stand und somit im Mittelpunkt des Dorflebens. Jeden Abend, etwa so um sieben, nach getaner Arbeit, trafen sich die Männer und Frauen des Dorfes auf dem Platz, frisch gewaschen, gekämmt und gekleidet, um ein paar Runden um den Ombú-Baum zu drehen.
    Jahrzehntelang trafen sich die jungen Leute, die Eltern der jungen Leute und ihre Großeltern tagtäglich unter dem Ombú.
    Jahr um Jahr wurden dort wichtige Geschäfte ausgehandelt, Gemeindebeschlüsse getroffen, Hochzeiten angebahnt und der Toten gedacht.
    Eines Tages geschah etwas Außergewöhnliches und Wunderbares: Wie aus dem Nichts spross aus einer Nebenwurzel ein grünes Zweiglein, und zwei winzige Blätter reckten sich der Sonne entgegen.
    Es war ein Trieb. Der erste Trieb, den der Ombú in seiner ganzen bisherigen Lebensgeschichte hervorgebracht hatte.
    Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, bildete sich ein Festausschuss, der dafür Sorge tragen sollte, dass das Ereignis gebührend gefeiert wurde.
    Zur Überraschung der Organisatoren fanden sich aber nicht alle Dorfbewohner auf dem Festplatz ein. Es gab nämlich Leute, die fest davon überzeugt waren, dass der neue Trieb Schwierigkeiten mit sich bringen würde.
    Nun geschah es, dass ein paar Tage, nachdem der erste Trieb hervorgebrochen war, ein zweiter sich den Weg bahnte. Innerhalb eines Monats waren zwanzig grüne Zweiglein aus den bereits ergrauten Wurzeln des Ombú gesprossen.
    Die Freude der einen und die skeptische Teilnahmslosigkeit der anderen sollte nicht länger währen.
    Der Platzwärter überbrachte die Nachricht. Irgendetwas war mit dem alten Ombú geschehen. Seine Blätter waren so gelblich wie noch nie, sie waren schwach und fielen leicht ab. Die Rinde am Stamm, ehemals fleischig und zart, war vertrocknet und spröde geworden. Der Wärter verkündete seine Diagnose:
    „Der Ombú ist krank. Vielleicht wird er sterben.“
    An diesem Abend entspann sich während des üblichen Spaziergangs eine Diskussion. Einige schoben es auf die neuen Triebe. Ihre Argumente waren konkret: Bevor es sie gab, war alles in Ordnung gewesen.
    Die Verteidiger der Triebe sagten, das eine hätte mit dem anderen nichts zu tun, und die Triebe sicherten die Zukunft, falls dem Ombú einmal etwas zustoßen sollte.
    Sobald die Positionen klar waren, bildeten sich zwei gegnerische Parteien. Für die einen stand der alte Ombú-Baum im Vordergrund, für die anderen die neuen Triebe.
    Die Debatte wurde immer hitziger, und die Gruppen drifteten zusehends auseinander. Als die Nacht hereinbrauch, einigte man sich, den Nachbarschaftsstreit auf den nächsten Tag zu verlegen, wenn sich die Gemüter etwas beruhigt hatten.
    Aber die Gemüter beruhigten sich nicht. Am nächsten Tag sagten die Verteidiger des Ombú – so nannten sie sich inzwischen -, man müsse zu den Ursprüngen zurückkehren. Die neuen Zweige raubten dem alten Baum die Kraft wie Parasiten. Also müsse man sie abschneiden.
    Die Verteidiger des Lebens, wie sich die zweite Gruppe getauft hatte, hörten bestürzt zu, denn auch sie hatten sich bereits getroffen, um über eine Lösung nachzudenken. Man müsse den alten Ombú fällen, denn seine Zeit sei abgelaufen. Er nehme den neuen Trieben nur Licht und Wasser weg. Außerdem sei es völlig müßig, den Baum zu verteidigen, denn der sei ja praktisch schon tot.
    Die Diskussion endete in einer Auseinandersetzung und die Auseinandersetzung in einem handfesten Streit, bei dem es nicht ohne Geschrei, Beleidigungen und Fußtritte zuging. Die Polizei löste den Tumult auf und schickte die Streithähne getrennt voneinander nach Hause.
    Die Verteidiger des Ombú versammelten sich in dieser Nacht und einigten sich darauf, die Situation sei hoffnungslos, da ihre ignoranten Gegner nicht zu Verstand zu bringen waren. Deshalb müsse man handeln. Mit Baumscheren, Spaten und Hacken bewaffnet, beschlossen sie, zum Angriff überzugehen: Wären die Triebe erst einmal zerstört, so hätte man eine ganz andere Verhandlungsbasis geschaffen.
    Zufrieden trafen sie auf dem Platz ein.
    Als sie auf den Baum zugingen, sahen sie eine Gruppe von Leuten, die rund um den Ombú Holz aufschichteten. Die Verteidiger des Lebens trafen Vorbereitungen ihn anzuzünden.
    Die beiden Verteidiger-Gruppen brachen eine neue Diskussion vom Zaun, denn inzwischen hatten sich hier wie dort Hass, Groll und Zerstörungswut angestaut.
    Während der Auseinandersetzung wurden einige Triebe abgebrochen und niedergetrampelt.
    Auch der alte Ombú-Baum hatte tiefe Wunden an seinem Stamm und an den Zweigen erlitten.
    Mehr als zwanzig Verteidiger beider Gruppierungen mussten die Nacht mit schweren oder leichten Blessuren im Krankenhaus verbringen.
    Am nächsten Morgen bot der Platz einen gänzlich neuen Anblick. Die Verteidiger des Ombú hatten einen Zaun um den Baum gezogen und bewachten ihn unablässig mit vier bewaffneten Posten.
    Die Verteidiger des Lebens ihrerseits hatten einen Graben ausgehoben und Stacheldraht rund um die verbliebenen Triebe gespannt, um jedwede Attacke abzuwehren.
    Auch unter den übrigen Dorfbewohnern war die Situation unerträglich geworden: Jede Gruppe hatte in ihrem Bemühen, neue Anhänger zu finden, die Situation zum politischen Thema erklärt und die anderen Bewohner gezwungen, Partei zu ergreifen. Wer den Ombú-Baum verteidigt, war daher ein Feind der Verteidiger des Lebens und wer die Triebe verteidigte, musste daher den Verteidigern des Ombú-Baums den Krieg erklären.
    Endlich beschloss man, die Sache vor den Friedensrichter zu bringen, ein Amt, das damals der Pfarrer der kleinen Dorfkirche ausübte; sein Urteil sollte am nächsten Sonntag bekanntgegeben werden.
    Nur durch ein Seil voneinander abgetrennt, beschimpften und beleidigten sich beide Gruppen aufs ärgste. Das Geschrei war entsetzlich und niemand konnte sich Gehör verschaffen.
    Da öffnete sich die Tür, und gefolgt von den Blicken der beiden Streitparteien schritt ein alter Mann, gestützt auf seinen Stock, den Gang entlang.
    Dieser Alte, inzwischen musste er über hundert Jahre alt sein, war es gewesen, der in seiner Jugend das Dorf gegründet, die Straßen geplant, die Grundstücke abgesteckt und natürlich auch den Ombú-Baum gepflanzt hatte.
    Er genoss hohe Anerkennung und aus seinen Worten sprach die Klugheit, die ihm sein gesamtes Leben lang eigen gewesen war.
    Der Alte schlug die Hände aus, die sich ihm zur Hilfe anerboten, bestieg unter Mühen das Podium und sprach zu den Leuten.
    „Ihr Vollidioten!“ rief er. „Ihr nennt euch selbst Verteidiger des Ombú, Verteidiger des Lebens …. Verteidiger wollt ihr sein? Ihr seid nicht in der Lage, auch nur das Geringste zu verteidigen. Das einzige, was ihr im Kopf habt, ist, denjenigen zu schaden, die anderer Meinung sind als ihr.
    Ihr wisst gar nicht, wie falsch ihr liegt, und zwar die einen wie die anderen.
    Der Ombú ist kein Stein. Er ist ein Lebewesen, und als solches hat er einen Lebenskreislauf. Und Ziel dieses Lebenskreislaufs ist es, Leben weiterzugeben, damit seine Mission fortgeführt werden kann. Dazu gehört es auch, Triebe auszubilden, die neue Ombú-Bäume hervorbringen.
    Aber die Triebe entstehen ja nicht aus dem Nichts, ihr Schwachköpfe. Sie können gar nicht leben, wenn der Baum stirbt, und das Dasein des Baumes wäre sinnlos, könnte er sich nicht in neues Leben verwandeln.
    Seid bereit, Verteidiger des Lebens. Stellt auch darauf ein und wappnet euch. Denn bald kommt die Zeit, da müsst ihr Feuer an das Haus eurer Eltern legen, solange sie noch darin wohnen. Bald werden sie alt werden und euch im Wege stehen.
    Seid bereit, Verteidiger des Ombú. Vergreift euch an den Trieben. Ihr müsst willens sein, eure Kinder niederzustrecken und zu töten, wenn sie euch ablösen und über euch hinauswachsen wollen.
    Und ihr nennt euch Verteidiger! Wo ihr nichts als Zerstörung im Sinn habt …..
    Und ihr merkt nicht einmal, dass ihr durch das Zerstören und Weiterzerstören unwiederbringlich all das zerstört, was ihr verteidigen wollt.
    Denkt nach! Euch bleibt nicht mehr viel Zeit.“
    Und als er seine Rede beendet hatte, stieg der alte Mann langsam vom Podium und bahnte sich unter dem Schweigen der Anwesenden seinen Weg zur Tür – und ging.

  3. tulacelinastonebridge
    24/06/2016 um 10:53

    Aus dir selbst ein Problem zu machen, das liebt das Ego. Eckhard Tolle

  4. tulacelinastonebridge
    24/06/2016 um 11:13

    Arnold Schwarzenegger, ehemaliger Gouverneur von Kalifornien und einer der besten Bodybuilder aller Zeiten, empfiehlt den Menschen, Fleisch aus ihrem Ernährungsplan zu beseitigen, so wie er es tut. Seine Ärzte empfahlen ihm, den Verzehr von Fleisch aus gesundheitlichen Gründen zu lassen, und sein Freund und Regisseur James Cameron empfiehlt, auf Fleisch wegen seiner nachhaltigen Auswirkungen auf die Umwelt zu verzichten.

    WildAid wurde in Partnerschaft mit der chinesischen Gesellschaft für Ernährung geschaffen, um Filmaufnahmen von Schwarzenegger und Cameron für eine neue Kampagne zur Verringerung des Fleischkonsums in China zu machen.

    Viehzucht ist die größte Quelle von Treibhausgasemissionen (mehr als die gesamten weltweiten Transport-Emissionen zusammen) und damit die Hauptursache für den Klimawandel. Arnold bemerkt: „Weniger Fleisch, weniger Hitze, mehr Leben.“

    Schwarzeneggers bekräftigt: Fleisch ist nicht notwendig, auch nicht in der Welt des Bodybuilding; es ist möglich, ein erfolgreicher Bodybuilder zu sein, ohne Fleischverzehr. Arnold sagte: „Wenn sie dir sagen, iss mehr Fleisch, wenn du stark sein willst, kaufe es nicht!“

  5. tulacelinastonebridge
  6. 24/06/2016 um 15:15

    Magische Rituale

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