Geliebte Menschen,
wenn ihr fliegen könntet, ihr würdet die Flügel nicht benutzen.
Wenn ihr Welten verändern könntet, ihr würdet starr bleiben und jetzt, da euch die Erleuchtung winkt, bleibt ihr vage und ihr tut so, als gäbe es da noch Anderes zu erledigen.
In eurer Vorstellung wollt ihr fliegen, wollt ihr die Welt verändern, wollt ihr die Erleuchtung. Jedoch sobald euch Flügel angemessen werden, schreckt ihr zurück, sobald ihr gerufen seid, um die Welt aus den Angeln zu heben, werdet ihr ängstlich und sobald ihr die letzte Erkenntnis zu Erleuchtung durchschreiten sollt, haltet ihr inne – nicht so aber in eurer Vorstellung, da ist alles lebendig, da wollt ihr all das und mehr noch, da fordert ihr das alles ohne Unterlass.
Ihr ruft: „Herr, hier bin ich“, und so der Herr kommt, versteckt ihr euch vor Ihm.
Wenn es zur Sache geht, dann schreckt ihr zurück, wie plötzlich scheu gewordene Wesen, die die eingeladenen Gäste an der Türschwelle zurück in die kalte Nacht stoßen.
Warum verlasst euch dann, so es darauf ankommt, so oft der Mut, warum sind gar so viele – es sind zu viele – Menschenkinder im entscheidenden Moment geschwächt, wie von einer dunklen Kraft geblendet, und sehen das Licht nicht, das sie zu sich gebeten haben?
Es ist, da eure Entscheidungen noch nicht gereift sind, da eure Wünsche und Absichten noch nicht alle Ebenen eures Wesens erreicht haben, es ist, da ihr vom „Licht-Virus“, der die ganze Welt und alle Menschen nun einnimmt, noch nicht zur Gänze erfasst seid.
Das Zeitalter des Lichts fordert ganze Entscheidungen und gibt sich nicht ab mit Entscheidungen, die auf bestimmten Ebenen noch nicht angekommen sind.
Solange ein Mensch seine Freiheit selbst sabotiert, indem er dann, so es darauf ankommt, wie ein Unfreier agiert, bleibt alles beim Alten.
Wann aber sabotiert und wie sabotiert ein Wesen sich selbst?
Dann, so es den inneren Wandel verschiebt, so es auf bestimmte Themen nicht hinblicken möchte, da es glaubt, die Zeit dafür sei noch nicht reif – und das
im Angesicht des Problems.Und so ist auch das „Wie“ erklärt, da es „logische Erklärungen“ verfasst, damit nicht geschehen kann, was geschehen soll.

Es sind jene Menschen, die nur bei Sonnenschein das Haus verlassen, und sobald die ersten Regentropfen auf die trockene Erde fallen, bleiben sie in der sicheren Deckung – damit sie die Nässe nicht ereilt und nicht der Wind.
Es sind die „Sonntags-Gottes-Anbeter“, die „Schönwetter-Propheten“ und die „Schönwetter-Erleuchteten“.
Doch sobald es an die Substanz geht, sobald das Licht Gottes direkt in das Leben tritt, worauf angemessen zu reagieren ist – bleiben die oftmals vollmundigen Ansagen reine Theorie.
Den Wunsch nach einer neuen Welt zu haben oder diese aktiv mitzugestalten, sind zwei grundverschiedene Dinge.
Und das Mitgestalten ereignet sich dann, so ein Mensch seine ganze Kraft und Macht zur Gänze ausschöpft und so ein Mensch, so er gerufen wird, handelt, ohne zu zögern, und so ein Mensch seine Rolle genau erkennt, und so ein Mensch weiß, dass er der Wandel ist, den er sich im Außen so sehr herbeiwünscht.
Und es ist das Eine, eine Schlacht am Reißbrett zu entwerfen, und es ist das Andere, auf das Schlachtfeld zu ziehen.
Viele der Lichtboten dieser Welt, viele Menschen dieser Zeit geben sich einer Art „Totenstarre“ hin, einer „geistigen Totenstarre“.
Das bedeutet, sie verharren regungslos und warten auf den Moment, an dem sie erkennen, was ist, währenddessen ziehen alle Momente dieser Qualität ungesehen an ihnen vorüber.
Wie aber diesen Zustand beheben, diesen zu beenden?
Indem ihr euch bewusst werdet, dass ihr, so die Fülle auf euch niederkommt, so euch Flügel angemessen werden, so euch Glück und Segen im Überfluss gegeben werden, dazu noch nicht bereit seid! Dieses Eingeständnis bringt alles am Wege und erschafft augenblicklich die Basis zur Veränderung.
Menschen, die Gedanken der Art „ich benötige dies oder jenes nicht“, was mache ich nur mit so viel Geld, Besitz, Wohlstand…“, „mir geht es wie die anderen wollen“, „man kann ja nichts machen“, „ich bin mit dem zufrieden, was ich habe, man darf vom Leben nicht mehr verlangen“ usw., diese Menschen delegieren ihre Selbstverantwortung an Zweite und Dritte und bleiben somit in ihren Teerstiefeln stecken.
Und diese Gedankenmuster finden sich auch bei bereits spirituell bis zu einem bestimmten Grad erwachten Menschen.
Und wenn es darauf ankommt, wenn ein Moment der Selbstbestimmung eintritt, gleiten viele dahin ab und verzögern somit ihren Fortschritt.
Wisst ihr, ihr geliebten Menschenkinder, im entscheidenden Moment gilt es für euch ein großes JA zu sagen und eure Macht zu beanspruchen.
Im entscheidenden Moment trägt der den Sieg davon, der entschlossen handelt, der erkennt, was ist, und der sich seiner Kraft bewusst ist und diese auch anwendet.
Im entscheidenden Moment gilt es alle Schranken über Bord zu werfen, ohne Wenn und Aber, und gilt es, aus dem Ur-Wissen, dem Gottes-Bewusstsein, heraus zu handeln.
Somit sind wir erneut an dem Punkt angelangt, der besagt: RÄUMT AUF!
Räumt in eurem Inneren gründlich auf.
Denn was ihr wünscht, kann nur ein frommer Wunsch bleiben, solange ihr vor selbstbestimmenden Taten, die diese Wünsche verwirklichen könnten, zurückweicht.
Dies betrifft die individuelle wie die globale Ebene, denn das Eine wirkt sich auf das Andere unmittelbar aus.
Wir messen auch die Flügel an – fliegt.
Wir überhäufen euch mit Fülle – es steht euch zu.
Wir bringen die Welt ins Lot – durch euer selbstbestimmtes Auftreten, kompromisslos und klar.
Die Welt benötigt diese Kompetenz der Lichtkrieger.
Geht weiter, schaut nochmals hin und prüft genau, ob ihr den Anblick des Herrn wirklich ertragen könnt und diesen wirklich erlangen wollt.
Ist dem nicht so – so habt ihr Klarheit.
Ist dem so – so habt ihr Klarheit.
Schafft Klarheit!
Ich bin es,
der Meister der Klarheit
KUTHUMI
Krönt euer Leben – JESUS SANANDA:

http://lichtweltverlag.blogspot.com/2011/07/kront-euer-leben-jesus-sananda.html
Quelle Text: SCHAFFT KLARHEIT, MEISTER KUTHUMI
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