Teil I von II

Geehrte Menschenkinder!

Übt, verfügt, bittet, ruft uns an! Ohne Unterlass.
Zu oft verzagt ihr, viele geben auf, manche machen lange Pausen, andere wiederum verstricken sich erneut in der Zeit.
Bleibt bei der ursprünglich getroffenen Entscheidung, bei eurem Entschluss in das Licht mitzugehen; bleibt dabei, so wie ein Bergsteiger dabei bleibt, den Gipfel zu erobern, auch wenn ihm am Wege dahin so mancher Schneesturm entgegen bläst, so manche Gefahr lauert und so manche Herausforderung zugemutet wird.
Euer Leben gehört euch alleine!
Ihr verfügt darüber frei und eigenmächtig.
Eure Entscheidungen sind bindend und eure Entschlüsse ziehen eine lange Spur durch Zeit und Raum.
Nun richte ich mein Licht in die Herzen jener Menschen, die sich im Belanglosen, in der Belanglosigkeit verlieren und die dennoch glauben, jetzt den Zug ins Licht zu nehmen.
Viele Menschen neigen heute dazu, sich vom Verstand „terrorisieren“ zu lassen. Das betrifft natürlich die sehr unbewussten Menschen, doch das betrifft auch viele von euch, die ihr jetzt in das Licht zurückkehren wollt.
Und an euch richte ich diese Zeilen des Lichts.
Beruhigt eure Gedanken!
Kappt die Gedankenschleifen, die neue Fixierungen am spirituellen Pfad erzeugt haben.
Eine der wichtigsten Übungen dieser Tage ist die Übung, eure Gedanken zu beobachten. Tut das, dann kommt alles zur Ruhe.
Vor allem aber, tut das im Alltag, in jeder Situation eures Tages, und nicht nur in der alltäglichen Meditation.
Wie denke ich, so ich in den Ereignissen des Tages stehe,  so ich diesen gegenüber bin. Werdet bewusst, ganz bewusst und stoppt alles Unangemessene in eurem Denken.
Unangemessen ist, was urteilt, was bewertet, was mit der Energie des Umfelds in Resonanz tritt.
Betrachtet und erkennt, beendet das Geschwätz eures Verstandes, auch das spirituelle Geschwätz.
Spirituelles Geschwätz ist, so ihr alles, was sich in euch ereignet, kundtun müsst, so ihr unruhig die nächste Umgebung an euren Evolutionsschritten teilhaben lasst.
Wisst ihr, was dadurch geschieht, ihr verliert die Kraft, den Weg fokussiert weiterzugehen.
Ihr verbraucht Energie, ihr verschwendet sie geradezu!
Habt ihr schon mal einen Sportler erlebt, der vollmundig über Trainingsergebnisse berichtet und der Welt von den Leistungen, die er in den Vorbereitungen für einen Bewerb errungen hat, berichtet?
Das ist selten. Jedoch am spirituellen Weg herrscht das unbändige Bedürfnis vieler Menschen, sich inflationär über jede – noch so oft auch unbedeutende – Kleinigkeit groß auszulassen. „Schaut her“, rufen viele, „schaut mich an, was ich erkannt habe, wie ich am Wege bin…“, eine endlose Erklärung eurer spirituellen Befindlichkeit -und das führt zu nichts.
Viele Lichtarbeiter haben das Schweigen verlernt!
Völlig verlernt. Warum?
Da ihr alle Kraft aufzubringen hattet, um zunächst den tiefenpsychologischen Panzer in euch zu durchbrechen; da ihr dadurch, indem ihr über eure „Probleme“ zu reden begonnen habt, unendlich viel Erleichterung erfahren konntet.
So weit war dieses „psychologische Erwachen“ sehr hilfreich.
Und so tut ihr einfach damit weiter, auch am spirituellen Pfad.
Doch dieser Pfad ist ein Pfad ohne Geschwätz, ist ein Pfad der Stille und der Kontemplation.
Das ruhige, bewusste und hellwache Beobachten des Prozesses, der Gedanken und der Vorgänge in den Emotionen bringt euch weiter; die direkte unablässige Zuwendung an Gott hebt euch an, nicht aber der permanente Austausch von Worten, die Zustände beschreiben sollen, die längst noch nicht abgeschlossen sind, und wodurch ihr nur vom Wege abkommt, da ihr Energie verbraucht – für nichts.
So fordere ich euch in dieser Botschaft dazu auf: SCHWEIGT!
Werdet stille Beobachter euerer Selbst. Teilt wirklich nur wichtiges, nötiges und bedeutendes mit, und nicht einem jeden, weder beliebig noch wahllos. Ansonsten aber: schweigt, denn euer Licht ist sichtbar und kann nicht durch Worte sichtbar gemacht werden.
So ein unbewusster Menschen, der sich dem kosmischen Lichte verschließt, einen geschwätzigen Geist sein Eigen nennt, ist das die eine Sache, so aber ein Mensch, der sich JETZT am Wege zu Gott wähnt, einen solchen Geist besitzt, ist das fatal, denn das bedeutet Stagnation und Rückschritte, da spirituelles Wachstum die Stille braucht, um sich wahrlich zu ereignen.
Klare Worte aus dem Licht für euch, die ihr zu viele Worte macht um das Licht.
Ich bin der Meister der Klarheit
KUTHUMI
Keim der Sehnsucht - FRANZISKUS ATOS THA’ MA:
http://lichtweltverlag.blogspot.com/2011/10/keim-der-sehnsucht-franziskus-atos-tha.html
Quelle Text: BEENDET DAS GESCHWÄTZ – Teil I, MEISTER KUTHUMI
About these ads